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Jahreskreis LesejahrA

18. Sonntag im Jahreskreis

2/18/2022 (Wilfried Hölscher, Pfarrei St. Viktor, Dülmen)

Laudes am 02.08.2015                                                         Lesejahr B - 18.SiJ

 

Geschenke liegen verpackt vorne, evtl. auch ein Zettelchen auf jedem Platz: Gnade und Glaube

 

Begrüßung

Wir beginnen den Tag

im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes.

 

Lied 721 (Du hast uns, Herr, gerufen)

 

Einführung

„Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?“

Das ist nicht nur die Frage, die die Jünger heute im Evangelium stellen, sondern es ist eine Frage, die sich auch uns jeden Tag stellt.

Was müssen wir tun? Was sollen wir tun? Was ist richtig? Was ist gut? Was ist Gottes Wille?

 

Kyrie

·       Herr Jesus, wir stehen vor dir mit unseren Fragen und Sorgen. Herr, erbarme dich.

·       Herr Jesus, wir müssen uns ständig entscheiden, ob wir dies oder das tun sollen. Christus, erbarme dich.

·       Herr Jesus, manchmal wünschen wir uns eine klare Orientierung, was gut und richtig ist. Herr, erbarme dich.

 

Lied 747 (Christ ist zugegen)

Hinführung zum Evangelium

„Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?“

Jesus antwortete ihnen auf diese Frage nicht direkt, er sagt:

„Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.“

Es ist „Werk Gottes“.

Wir selbst können letztlich nichts tun, um Gottes Werke zu vollbringen. Es gibt keine klare Richtlinie, so oder so ist etwas zu tun, nicht für alle Situationen des Lebens. Es gibt kein „Geheimwissen“, das uns zu besseren Menschen macht.

Nur eines können wir tun, nämlich „glauben an den, den er gesandt hat“. Wenn wir an ihn glauben und uns daran orientieren, vollbringen wir Gottes Werke.

Der Glaube ist aber das Werk Gottes. Sein Geschenk an die Menschen.

Martin Luther betont diesen Grundsatz, den auch schon Paulus formuliert: „Allein aus Gnade, allein aus Glauben“ sind wir gerettet.

Wir dürfen diese Geschenke annehmen und aufmachen, ge-brauchen.

Ein Geschenk ist nicht dazu da, es verpackt in den Schrank zu legen und zu vergessen. Wenn wir den Glauben annehmen, kann unser Verhalten nur richtig werden, weil die Orientierung stimmt.

 

Evangelium: Joh 6,24-35

 

 

Lied 814,1+3 (Dein Reich, o Herr, wird kommen)

 

Fürbitten

 

Herr, du willst uns den Glauben schenken. Wir bitten dich:

·         Gib uns die Gnade, dich immer wieder neu zu erkennen und dir zu glauben. Christus, höre uns. (Christus, erhöre uns.)

·         Schenke uns Vertrauen, Deinem Wort zu glauben. Christus, höre uns. (Christus, erhöre uns.)

·         Öffne unsere Augen und Ohren für das Leid in der Welt. Christus, höre uns. (Christus, erhöre uns.)

·         Bereite unser Herz, damit wir uns Dir ganz öffnen. Christus, höre uns. (Christus, erhöre uns.)

·         Segne unsere Gemeinde, unsere Familien und unsere Arbeit. Christus, höre uns. (Christus, erhöre uns.)

·         Sei mit Deinem Segen allen einsamen, schwachen und kranken Menschen nahe. Christus, höre uns. (Christus, erhöre uns.)

·         Lass unsere Verstorbenen Deine Herrlichkeit schauen. Christus, höre uns. (Christus, erhöre uns.)

·         Wir beten in unseren persönlichen Anliegen… (mind. ½ min Stille)
Christus, höre uns. (Christus, erhöre uns.)

Gott, du schenkst uns die Gnade des Glaubens. Sei bei uns in unserem Alltag und hilf uns, aus dem Glauben heraus zu handeln. Dafür loben und preisen wir Dich, jetzt und in Ewigkeit. Amen.

 

Vater Unser

 

Segen

Wir bitten Gott um seinen Segen für den heutigen Tag und die kommende Woche:

Gott segne und behüte uns

im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes.

 

Lied 455,1+2 (Alles meinem Gott zu Ehren)


Evangelium Joh 6,24-35

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

24 In jener Zeit, als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus.

25 Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden,

fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierher gekommen?

26 Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch:

Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt,

sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.

27 Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt,

sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt

und die der Menschensohn euch geben wird.

Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.

28 Da fragten sie ihn:

Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?

29 Jesus antwortete ihnen:

Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.

30 Sie entgegneten ihm: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du ?

31 Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt:

Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.

32 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch:

Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben,

sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.

33 Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.

34 Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!

35 Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens;

wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt,

wird nie mehr Durst haben.